Schulprofil

SP


Haus des Lernens

Unter der Berücksichtigung der individuellen Begabungen unserer Kinder vermitteln wir eine grundlegende Allgemeinbildung.
Da der selbständige Informationserwerb und die Teamfähigkeit in der realen Welt einen immer wichtigeren Stellenwert einnehmen, ist es notwendig unsere SchülerInnen in dieser Richtung optimal zu fördern. Dabei soll aber auch die Kreativität nicht zu kurz kommen. Wir sind bestrebt, die SchülerInnen mit Kompetenzen, die im Berufsleben und in höheren Schulen erforderlichen sind, auszustatten.
Um leistungsschwächere SchülerInnen in den Unterricht zu integrieren führen wir in Mathematik, Deutsch und Englisch heterogene Gruppen.

Basis

Unterrichtsarbeit und Fördermaßnahmen
Schulisches Lernen spielt sich auf 4 Ebenen ab (UN-Dekade 1997):
Lernen, zusammenzuleben
Lernen, Wissen zu erwerben
Lernen zu handeln
Lernen für das Leben

Um diese Ebenen abzudecken, wird das herkömmliche Unterrichtsgeschehen erweitert:
Der verstärkte Einsatz des Computers im Unterricht ermöglicht vielseitiges und individuelles Arbeiten.
Einsatz von Lernplattformen
Verwendung schwerpunktmäßiger Lernmethoden (2-3 pro Schuljahr) – die Einführung der neuen Methode wird am Methodentrainingstag (1 Tag/ Semester) geübt und im Schwerpunktzeitraum in möglichst vielen Fächern eingesetzt.

Selbständigkeit trainieren wir durch:
Vorkenntnisse nutzen (ABC-Listen, placemats, Austausch: give&get)
Arbeitsanweisungen alleine lesen und umsetzen
Selbstkontrolle, Peer- Kontrolle
Freies Arbeiten – Wochenplan
Projekte – Referate, Powerpoint-Präsentationen, etc. in Verbindung mit Kommunikationstraining, …

Standortbezogenes Förderkonzept
Lernwerkstatt in Deutsch, Mathematik und Englisch
Der Förderunterricht findet von Oktober bis Ende Mai statt.
Ein Nachmittag pro Woche wird für Lernwerkstattstunden freigehalten.
1-2 Einheiten pro Monat gibt es einen themenbezogenen Förderunterricht jeweils in Deutsch, Mathematik und Englisch.

Die SchülerInnen melden sich selbstständig zum Förderunterricht an und organisieren sich das Arbeitsmaterial von der jeweiligen Lehrkraft.
(gilt nicht für themenbezogengen FöU)

Begabungsförderung:
Cambridge Zertifikats (KET, nur 4. Klasse).
eLSA-Klasse (eLearning im Schulalltag)
DLE (Dual Language Education)

Säulen

3 Säulen-Modell

a. Berufsorientierung
wird in allen Schulstufen integrativ unterrichtet. Daneben wird eine schulautonome unverbindliche Übung in der 7. und 8. Schulstufe angeboten.

b. Soziales Lernen: Ziel ist es:
Im Umgang mit sich selbst Selbstkompetenz zu entwickeln, die zu einer gelungenen Lebensgestaltung befähigt.Im Umgang miteinander (Partnerbeziehung–Team–Gesellschaft)

Sozialkompetenz
zu entwickeln, um sich in einer dynamischen Welt zu bewähren und die Mitwelt verantwortlich und aktiv mitzugestalten.

Sachkompetenz in Form von fachlich-methodischem Know-how zu erwerben. Die Schule wird dabei als positiver Lebensraum und als förderlicher Lernort erlebt.Dieses Ziel versuchen wir durch ein 8-Schritte-Modell zu erreichen, das in der 4-jährigen Hauptschulzeit (Rahmenjahresplanung) durchlaufen werden soll.
Die Förderung im motorischen bzw. psycho-sozialen Bereich wird durch die Teilnahme am NÖ-Projekt „Bewegte Klasse“ ergänzt.

c. Bewegung und Gesundheit:
Schwerpunkte im Bewegungsbereich:

Schulveranstaltungen mit sportlichem Schwerpunkt (6. und 7. Schulstufe)
Schwimmen (5. und 8. Schst. – Erwerb eines Leistungsabzeichens bzw. des Helferscheins)
Tischtennis in den großen Pausen für alle Interessierten
Unverbindliche Übungen: Jazzgymnastik, Tischtennis, Fußball (Möglichkeit der Teilnahme am Trainingslager in Lindabrunn)
Teilnahme an Laufveranstaltungen (z.B. Kinder-Wien-Marathon)
„Check your Limit“ – Feststellung der Leistungstüchtigkeit für alle SchülerInnen

Schwerpunkte im Ernährungsbereich:
Gesunde Schuljause in Zusammenarbeit mit einer Bäckerei
Anknüpfung an das Projekt „Vitamintankstelle“ der hiesigen Volksschule
Beitritt zum NÖ-Projekt „Gesunde Schule“
Expertenvorträge zu relevanten Gesundheitsthemen (z.B. Stressbewältigung, …)

Kompetenzen

Folgende Schlüsselkompetenzen werden angestrebt:

K

Kompetenz  Umsetzungsbeispiele 
Eigenverantwortung  Mülltrennung und -entsorgung 
Flexibilität  Reibungsloser Ablauf bei Wechsel der Unterrichtsmethoden (Gruppen-, Partner-, Projektarbeit, …) 
Teamfähigkeit  Tätigkeit der Schülerlotsen 
Zielstrebigkeit  Abgabentermine für sachspezifische Arbeiten einhalten  
Konfliktfähigkeit  Gruppendynamische Rollenspiele im sozialen Lernen 
Selbstmanagement  selbständiges Organisieren der Teilnahme an der Lernwerkstatt 

FP

Fair play Schule
Unsere Hauptschule versteht sich auch als fair play Schule.
Dies wird durch folgende Inhalte dokumentiert:
Das Beachten von Hausordnung und Verhaltensvereinbarungen sowie das Umsetzen der Kosequenzen bei deren Nichtbeachtung
Schulautonomer Schwerpunkt: Eine Wochenstunde Soziales Lernen in jedem Jahrgang
Fair play Abschlussspiel (Fußball) in der letzten Schulwoche
Adventopfer mit caritativen Schwerpunkten
Schuljahes- Beginn- und Abschlussfeiern, bei denen nicht nur besondere schulische Leistungen sondern auch solche im sozialen Bereich gewürdigt werden
Abfallmanagement in der Schule: Mülltrennung mit Klassenwertung
Organisation von Essensgelegenheiten in Mittagspausen (Zusammenarbeit mit heimischen Betrieben)
Besonders intensive Zusammenarbeit zwischen Schule und ortsansässigen Vereinen im sportlichen Bereich (siehe Fußball, Tischtennis) und anderen Bereichen (Feuerwehr, Musikschule, Musikverein)
Gemeinsame Planung und Gestaltung von Festen mit religiösem Schwerpunkt
Abhaltung von Schulgesprächen (Eltern, Lehrer, Schüler)
Organisation von mehrtägigen Schulveranstaltungen in jeder Schulstufe und Dokumentationen
Zusammenarbeit mit dem Elternverein
SchülerInnen der 4. Klassen versehen Schülerlotsendienst
Zusammenarbeit mit VS und ASO
Bei Mannschaftsspielen im BSP Unterricht und bei unverbindlichen Übungen wird besonderer Wert auch auf die Schiedsrichtertätigkeit von SchülerInnen gelegt
Bei Gangaufsichten in den großen Pausen unterstützen SchülerInnen die LehrerInnen
Es wird ein Schulvertrauenslehrer gewählt
Sprechstunden und Elternsprechtage vertiefen die Zusammenarbeit zwischen den Schulpartnern

Veranstaltungen

Schulveranstaltungen:
5. Schulstufe: Projekttage (z.B. Ökotage)
6. Schulstufe: Sommersportwoche
7. Schulstufe: Wintersportwoche
8. Schulstufe: Wientage, Outdoortage
In allen Klassen werden Exkursionen, Theaterbesuche, Lehrausgänge, etc. zum ergänzend Lehrstoff durchgeführt.